Content Management Systeme

Mai 18th, 2011 Web Programmierung

Alle Programmierarbeiten, die im Zusammenhang mit dem Aufbau, der Generierung der Daten und der Umsetzung eines Webprojektes entstehen, werden unter dem Begriff Webprogrammierung zusammengefasst. Die Aufgabe des Webdesigners besteht im Wesentlichen darin, die Ziele des Auftraggebers technisch umzusetzen.

Gestaltung eines Webauftritts

Der Erfolg einer Webseite hängt vor allem vom visuellen Eindruck ab. Niemand will auf einer Seite verweilen, die anzuschauen ihm Augenschmerzen bereitet. Außerdem beeinflusst die grafische Darstellung auch die Informationsaufnahme durch den Besucher entscheidend. Es ist wichtig, dass der Auftritt intuitiv bedienbar ist, es ist niemandem geholfen, wenn die gesuchten Informationen oder Funktionen im hintersten Winkel versteckt werden. Ein Besucher möchte sofort finden, wonach er sucht, ohne sich in den Wirren einer komplizierten Struktur zu verfangen. Bei der Gestaltung von Websites geht es also neben der gelungenen Präsentation der geplanten Inhalte auch um Benutzerfreundlichkeit.

Da ein Webdesigner nicht davon ausgehen kann, dass jeder User die gleichen Hard- und Softwarekonfigurationen nutzt, muss er bei der Ausarbeitung eines Projektes zusätzlich darauf achten, diesen möglichst barrierearm zu gestalten. Techniken, die nur von bestimmten Browsern unterstützt werden, sind nicht empfehlenswert. Dies schließt nicht aus, diverse Browser-Erweiterungen, wie Flash, zu benutzen. Es sollte jedoch sichergestellt werden, dass die Inhalte auch ohne diese Erweiterungen voll abrufbar sind. Heute nutzen viele Besucher bereits Smartphones, also sollte die benötigte Ladezeit nicht zu lang werden. Gegebenenfalls kann auch eine für Mobilgeräte optimierte Version der Webseite angeboten werden. Um Kompatibilitätsproblemen vorzubeugen, steht dem Entwickler die Möglichkeit der serverseitigen Programmierung zur Verfügung. Hier gibt es Skriptsprachen, wie PHP, Pearl und ColdFusion, mit deren Ausführung der Client nicht belastet wird und für den dieser auch keine Plugins benötigt.

Content Management Systeme

Die Arbeit mit CMS, was übersetzt Inhaltsverwaltungssystem bedeutet, erleichtert die gemeinschaftliche Bearbeitung und Organisation von Inhalten eines Webauftritts. Normalerweise benötigt der Benutzer eines Content Management Systems keine Kenntnisse in Webprogrammierung. Für Anwender werden verschiedene Open-Source-CMS zur Verfügung gestellt, zum Beispiel Joomla, WordPress, Drupal und Contrexx CMS.

Forensoftware

Häufig wollen Personen, die bisher eher Nutzer des Internets waren, ein eigenes Forum auf die Beine stellen. Da hängt aber viel dran, zumindest scheinbar. Die Programmierung eines Internetforums ist aufwendig und es muss sehr viel beachtet werden. Die meisten Internetnutzer kennen sich aber mit Datenbanken und Skriptsprachen nicht aus. Das ist jedoch kein KO-Kriterium. Zur Bereitstellung eines Forums muss das Rad nicht unbedingt neu erfunden werden. Einfacher ist es auf eine Software zurückzugreifen, die schon existiert. Die Strukturen sind fertig und müssen nur noch mit Leben gefüllt werden. Anpassungen sind weitestgehend möglich, Erweiterungen häufig bereits online verfügbar. Bekannte Webforen-Software ist zum Beispiel WoltLab Burning Board, phpBB und PhpMyForum.