Content Management Systeme

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August 20th, 2012 Learning Content Management System

E-Learning

E-Learning bezeichnet eine Form des computerunterstützten Lernens. Lernmedien werden in elektronischer Form angeboten und zeichnen sich durch Multimedialität aus. Teilnehmer und System agieren miteinander. Der Schüler entscheidet selbst, wann er lernen möchte. Die Lerninhalte werden abgerufen, indem Daten- und Kommunikationsnetze wie zum Beispiel das Internet genutzt werden.

Die wichtigsten E-Learning Systeme heute: LMS (Learning Management Systeme) und LCMS (Learning Content Management Systeme).

LMS und LCMS

LMS und LCMS Anwendungen grenzen sich nicht klar gegeneinander ab. Sie unterscheiden sich hauptsächlich darin, wie die Lerninhalte verwaltet werden. Die Kursinhalte im LMS sind festgelegt und statisch. Sie können nur mit großem Aufwand verändert werden. Die Inhalte im LCMS sind modular aufgebaut, können bearbeitet werden und je nach Bedarf neu zusammengestellt werden.

Funktionsweise

Dank der modernen Lernsysteme können Lerninhalte schnell und problemlos abgerufen werden

LMS enthalten verschiedene Verwaltungstools wie eine Nutzerverwaltung und eine Administrationsoberfläche zur Organisation der Termine, Stundenpläne und Noten. Sie bieten ein festgelegtes Kursangebot an. Eine zentrale Stelle pflegt die Inhalte. Kommunikationswerkzeuge wie e-mail oder Messenger zum Wissensaustausch der Schüler untereinander ergänzen das System.

Das LCMS ist eine Erweiterung des LMS um eine Inhaltsverwaltung – ein Content Management System. Autoren und Schüler erstellen Inhalte, erweitern, ergänzen und korrigieren bestehende Kurse je nach Bedarf. Dazu nutzen sie Autorenwerkzeuge, die das Geschriebene in eine lesbare Form bringen und ein ansprechendes Layout generieren.

Zusätzlich benötigt man weitere Werkzeuge, die die Autoren und Schüler organisieren, in Gruppen einteilen, Nutzerprofile anlegen und mit Schreib- und Leserechten versehen. Zugriffsstatistiken können abgerufen werden.

Inhalte werden gemeinsam erstellt, man kooperiert in Lerngruppen und es fördert das gemeinsame Lehren und Lernen. Bildungsinhalte werden kontinuierlich gepflegt und ergänzt, so dass sie aktuell bleiben.

Die Inhalte der Kurse werden in Form von “Learning Objects” (LO´s) organisiert. LO´s sind Lerneinheiten, in die ein Online Kurs zerlegt werden kann. Lerneinheiten können Textbausteine, Bilder, Videos oder eine interaktive Anwendung wie ein Test sein. Nach Bedarf werden die Einheiten zu einem neuen Kurs zusammengebaut – der entscheidende Vorteil gegenüber einem LMS. Man spricht dann von wiederverwendbaren Lernobjekten (“Reusable Learning Objects – RLO´s”).

Lernobjekte können von professionellen “Learning-Content Providern” zugekauft und in das System eingespeist werden. Dies spart Kosten, die bei der Neuentwicklung eines Kurses angefallen wären.

Bewertung

Der Lernbedarf sollte ermittelt werden und die Zielgruppe sollte festgelegt werden, bevor man sich für eine der beiden Lernplattformen entscheidet. Handelt es sich um Wissen, das weitgehend gleich bleibt, beispielsweise Gesetzestexte? Will die Zielgruppe statische Inhalte abfragen, um für eine Prüfung zu lernen? Ist der Kostenrahmen begrenzt? Dann bietet sich ein LMS an.

Gibt es unterschiedliche Zielgruppen? Handelt es sich um Inhalt, der ständig aktualisiert werden muss, beispielsweise Warenkundewissen zur Unterhaltungselektronik? Ändern sich nur einzelne Abschnitte?

Inhalte bleiben aktuell, da sie durch die Anwender ständig überprüft und erweitert werden. Überholte Inhalte können leichter ersetzt werden, da nur Module ausgetauscht werden müssen. Je nachdem wie die Lerneinheiten organisiert wurden und mit Metadaten versehen wurden, kann Wissen gezielt über Suchmaschinen gesucht und abgerufen werden. Es kann auf den Punkt gelernt werden und Wissenslücken werden gezielt geschlossen.

Jedoch benötigt man, um die Vorteile des LCMS auszunutzen, qualifiziertes Personal und klare Arbeitsanweisungen. Die Nutzergruppen müssen ständig kontrolliert werden, damit Inhalte richtig bearbeitet werden und nicht verfälscht oder gelöscht werden.

August 16th, 2012 Erfolgreich im Netz agieren

Zur erfolgreichen Profilierung im Internet und für einen einprägsamen Webauftritt braucht es vor allem eins: eine informative und bewusst gestaltete Homepage. Dies gilt für Privatpersonen mit dem ambitioniertem Hobby der Kaninchenzucht ebenso wie für Firmen mit Webauftritt oder Onlineshops.

Eine Webseite ist wie ein persönliches Aushängeschild. Der erste Eindruck ist absolut entscheidend, einprägsam und entscheidet dabei nicht selten ob ein Besucher auf einer Seite verweilt oder direkt wieder den nächsten Link zum Nachbarn nimmt.

Optisch ansprechend muss sie darum sein, die sogenannten Landing Page (zu deutsch etwa “Landeseite” oder ganz einfach Startseite) und damit nichts anderes als die Webseite, die ein Besucher zuerst sieht, wenn er eine Webpräsenz betritt.

Egal, wie viele Unterseiten es gibt, auf die sich ein Besucher vom Start aus weiterklicken kann (und manchmal sind das gar keine, dann spielt sich alles auf der Hauptseite ab und macht sie noch wichtiger für einen guten, ersten Eindruck), die Informationen auf der Landing Page entscheiden darüber, ob ein Besucher bleibt oder geht. Und dafür muss er genau das bei Ihnen finden, was er auch erwartet hat. In der Regel sind diese auf den Werbeträger beziehungsweise die Zielgruppe zugeschnitten. Im Mittelpunkt sollte immer ein Angebot stehen, welches ohne Ablenkung vorgestellt wird.

Ein guter Mix aus Informationstext und Bildern

Niemand klickt gerne auf eine Webseite, auf der als erstes ein penetrantes Banner aufblinkt und auf der man mit Werbung regelrecht erdrückt wird – Besucher wollen einen Mehrwert, sie wollen exakt die Informationen lesen, nach denen sie gesucht haben. Am besten anschaulich durch einzelne Bilder hinterlegt und auf den Punkt gebracht. Ist diese Informationsnähe gegeben, dann wird sich niemand an einer dezent platzierten Werbeanzeige unterhalb des Textes oder im Head-Bereich (das heißt ganz oben auf der Webseite) stören. Doch übertreiben Sie es nicht.

Linktexte werden mitunter sogar mehr beachtet, als bewegliche Banner, da viele Menschen eine regelrechte Werbeblindheit entwickelt haben und die beweglichen Grafiken schlichtweg übersehen.

Geben Sie Ihrer Webseite Struktur

Um als Unternehmen erfolgreich zu sein bedarf es auch einer guten Präsenz im Web

Angenehm fürs Auge sind Text- und Seitenausrichtungen am linken Bildschirmrand. Dort sollte eine überschaubare Navigation platziert sein, darüber eventuell ein Bild und rechts dann der Text in mehreren Absätzen. Es gilt: den Besucher bloß nicht mit unformatierten Textblöcken erschlagen, das Auge ermüdet beim Leben am Bildschirm noch schneller als auf Papier.

Imperative wie “Jetzt informieren” oder “Hier klicken” haben einen appellativen Charakter und User kommen dieser Aufforderung sehr oft unbewusst nach. Platzieren Sie wichtige Elemente und Links im oberen, linken Bereich der Webseite. Dort geht das Auge zuerst hin und scannt die Seite der Reihe nach bis nach unten rechts ab.

Darum sind auch viele Landing Pages, die den Besucher direkt zu einer Handlung, wie zum Beispiel einem Kauf, auffordern wollen, nach diesem Schema aufgebaut.

Wenn Sie es Ihren Besuchern leicht machen wollen, bieten Sie kurze, aussagekräftige Hauptsätze und nur wenige, verschachtelte Konstruktionen.

Auf den ersten Blick schon sollte ersichtlich sein, was die Webseite ihrem Besucher anbietet und worum es geht. Wird ein Produkt angeboten, sollte dieses auch klar im Fokus stehen und die Vorteile nachvollziehbar herausgearbeitet werden.

Design und Werbung

Ist das Layout einer Webseite fertiggestellt, geht es darum, sie entsprechend zu bewerben. Linktausch und Bannerwerbung sind nur eine Möglichkeit. Seit einiger Zeit populär ist das Werben im Bereich Social Media wie Twitter (mehr unter heise.de), oder auf Facebook (aktuelles zur Situation des Unternehmens), wo die Zielgruppe direkt angesprochen werden kann. Ansonsten kann in themenrelevanten Foren oder auf Blogs auf die eigene Webseite verwiesen werden – aber bitte subtil und nicht rein werbend in Form von Spam. Einfach dasselbe Prinzip anwenden wie auf der Webseite selbst: Genügend Mehrwert bieten, dann wird auch Werbung generell bereitwilliger angeklickt.