Content Management Systeme

Mai 18th, 2011 WordPress für Blogs

Die kostenlose Software WordPress ist zur Verwaltung von Website-Inhalten konzipiert. Es eignet sich besonders gut, um persönliche Beiträge in einem sogenannten Weblog zu veröffentlichen. Die Schwerpunkte liegen vor allem bei der Benutzerfreundlichkeit, der Ästhetik und dem Einhalten von Webstandards. Dieses System basiert auf MySQL und PHP, ist beliebig erweiterbar und einfach zu installieren.
Der Anwender hat die Möglichkeit Kategorien frei zu erstellen und seine Beiträge einer oder auch mehreren Kategorien zuzuordnen.

Geschichtliches

Begonnen hat die Geschichte von WordPress mit Michel Valdrighi, der 2001/2002 ein Weblog-System namens b2/cafelog entwickelte und dieses unter GPL veröffentlichte. Das System basierte auf PHP, Valdrighi stellte die Entwicklung jedoch bald ein. Im Januar 2003 verkündete Matthew Mullenweg, dass er auf der Codebasis von b2/cafelog ein neues Weblog-System schreiben werde. Gemeinsam mit Mike Little begann er seine Ansprüche der Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Anpassbarkeit mit WordPress in die Tat umzusetzen.

Im Januar 2004 erschien die erste stabil laufende Version des Programms. Auch Michel Valdrighi schloss sich im Laufe der Zeit dem Entwicklerteam von WordPress an. Der Funktionsumfang erweiterte sich mit jeder Version und so ist es seit der Version 1.5 auch möglich, statische Seiten zu verwalten. Diese Tatsache macht aus WordPress mehr als nur ein reines Weblog-System, es hat nun alle Funktionen, die ein Content Management System mitbringt. WordPress gehört zu den am weitesten verbreiteten Weblog-Systemen, es wurde über zehn Millionen mal heruntergeladen.

Funktionen von WordPress

Die Installation von WordPress ist extrem schnell. Vom Download bis zum fertig installierten Blog benötigt es weniger als fünf Minuten.
Ursprünglich für das Verwalten von Weblogs gedacht, unterstützt das System natürlich das Erstellen und Verwalten von Artikeln. Außerhalb der Bloghierarchie können statische Seiten erstellt werden, die geschriebenen Beiträge können zudem versioniert werden. Das mitgelieferte Redaktionssystem umfasst fünf Benutzerrollen (Administrator, Autor, Redakteur, Leser und Mitarbeiter) und ist einfach zu konfigurieren. Ebenfalls zum Lieferumfang gehören eine Volltext-Suche und eine Mediengalerie inklusive Uploader. Diverse Funktionalitäten können mithilfe von Plugins nachgerüstet werden. Mit einem eingebauten Editor können diese Erweiterungen, von denen insgesamt über 5000 frei verfügbar sind, bearbeitet werden.

Durch die sogenannten Theme-Technik ist die Trennung von Programmkern und Design gewährleistet. Dank dieser Trennung können individuelle Designs leicht erstellt werden, ohne dass Programmierkenntnisse notwendig sind. Der Nutzer von WordPress kann sich jedoch auch fertige kostenfreie Themes sowie WordPress Premium Themes herunterladen und in seinen Weblog importieren.

Installation von WordPress

Für die Installation von WordPress wird Webspace benötigt, der mindestens die PHP Version 4.3, die MySQL Version 4.1.2 und das Apache mod_rewrite Modul unterstützt. Das eigentliche Setup ist meistens unkompliziert. Auf der Webseite von WordPress steht eine gut verständliche Installationsanleitung zur Verfügung.